13./22. Mai 2014

Spannend und gut vorlesen - wie geht das?

mit Tina Kemnitz

Nachdem die Lesecoaches der Konkordia-Schule im Januar 2014 bereits im Verfassen von Buchrezensionen geschult wurden, stand an zwei Nachmittagsterminen im Mai ein Vorlesetraining auf dem Programm. Hierzu luden sie die Vorleserin und Kinderbuchvermittlerin Tina Kemnitz ein. Die Veranstaltungen fanden in der Stadtbibliothek Spandau statt, wo auch die Spandauer Jugendliteraturjury angesiedelt ist.

Sarah Amann (11) von den Lesecoaches berichtet:

Bei unserem ersten Termin, erklärte Tina uns, wie man beim Vorlesen atmen sollte. Um unsere Atmung beim Vorlesen zu trainieren, gab sie uns einen Zettel. Da die meisten Menschen, meinen, man solle, immer nach einem Punkt eine Pause machen, hat Tina diesen „Mythos“ aufgehoben. Auf dem Zettel, gab es nur einen Satz, der aber durch aus einen ganzen Abschnitt, ausgefüllt hat. Nachdem, viele Lesecoaches, Jugendjury-Mitglieder und auch Lehrer versucht hatten, diesen Abschnitt bzw. Satz ohne Pause zu lesen, erklärte uns Tina, wie und wo man Pausen setzt. Jetzt wissen wir, dass man, bevor man einen Text vorliest in so genannte Sprechbögen einteilen soll und die einzelnen Bögen in einem „Kaugummiwort“ sprechen soll. Anschließend zog jeder von uns ein Kärtchen mit einem Auftrag . Auf dieser Karte stand eine Möglichkeit, wie man einen Text lesen kann, ein Beispiel-Auftrag: „Spreche in Zeitlupe“ oder „Spreche wie ein Politiker“. So, wie es auf unseren Karten stand, lasen wir dann den Satz vor. Zum Abschluss bekamen, wir noch einen zusammengefassten Text von Tina. An unserem zweiten und letzten Termin bekamen wir alle individuelles Training. An diesem Sprechtraining haben wir teilgenommen, damit wir bei den Büchereieröffnungen an unserer Schule besser vorlesen können. Zum endgültigen Abschluss, las Tina uns noch etwas aus dem Buch „Yoda ich bin. Alles ich weiß“ vor. Fakt ist, dass es zwei tolle Nachmittage waren und wir viel dazu gelernt haben.

 

 


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