12. September 2014

2084 - Noras Welt

auf einer literarischen Geocachingsuche

In Jostein Gaarders Roman "2084" macht sich die 16-jährige Nora Gedanken, wie die Welt im Jahr 2084 aussehen wird, wenn wir so weitermachen wie bisher: Klimawandel, Artensterben. Die Studenteninnen des Instituts für Jugendbuchforschung wählten dieses Buch für ihre erste Maßnahme im Rahmen der Literanauten überall. Sie luden eine Gruppe von 13 Mädchen der "FEMA – Treffpunkt für Mädchen & Frauen" ein, sich mit ihnen in Form eines literarischen Geocachings auf naturkundliche Spurensuche im Niedwald Frankfurt zu begeben. Mit Hilfe der literarischen Figur Nora galt es für die Generation Y, das Zusammenspiel von Fauna und Flora, die Dimensionen der Klimaerwärmung und die extremen Folgen für Mensch und Natur zu ergründen.
Auf ihrem Waldspaziergang fanden die Teilnehmerinnen mittels eines Koordinatensystems Fragen zum Buch und Informationen rund um den Planeten Erde. Dabei wurde nicht nur eifrig gelesen sondern viele Teilnehmerinnen bekamen auch erstmals die Gelegenheit mit GPS-Gerät und Kompass zu arbeiten. Professionelle Unterstützung hierzu erhielten die Literanauten vom Verein Geocaching Rhein-Main.

Zum Abschluss des literarischen Geocachings fand eine Begegnung mit dem Verleger Ulrich Störiko-Blume in der FEMA statt. Hier erfuhren die Teilnehmerinnen sehr viel Wissenswertes über die Entstehung des Buches und seine Wahlverwandtschaft mit Georg Orwells Roman 1984. Besonders beeindruckt waren die Mädchen von den international verschiedenen Covern des Buches, die von Land zu Land eben doch individuell gestaltet werden. Zum Ende des Tages trugen die begeisterten Lese- und Klimafreunde zusammen, was man selbst im Alltag tun kann, um die Schönheit unserer Natur für spätere Generationen zu sichern.

Fotos: Patrick Reymann, Phoxmedia

 



 


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